Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten ist häufig das „schnelle Mittel der Wahl“. Die Tatsache, dass eine Einwilligung nach der DSGVO allerdings jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden kann, ist inzwischen wohl bekannt, aber die Konsequenz wird selten als Risiko für die Datenverarbeitung wahrgenommen. Denn mit dem Widerruf der Einwilligung wird die Datenverarbeitung für die Zukunft grundsätzlich unzulässig. Zwar wird auch vertreten, dass man sich im Zweifel gleichzeitig auf eine andere Rechtsgrundlage stützen könnte. Doch diese Auffassung ist heikel und birgt eine gewisse Rechtsunsicherheit.

In unserem Rechtstipp „Einwilligung in die Datenverarbeitung nach der DSGVO – Was muss ich beachten?“ haben wir das Thema einmal aufgegriffen und erklärt, wie eine wirksame Einwilligung eingeholt werden kann. Die Folgen des Widerrufs, werden wir in einem gesonderten Beitrag beschreiben.